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Gründungsmitglied Heinz Grabbe (2005)

Chronik

Die Jagdhornbläsergruppe Meppen wurde 1955 von dem damaligen Kreisjägermeister Heinrich Brandewiede zusammen mit dem Berufsjäger Albert Rother ins Leben gerufen. Es gelang zunächst zwei weitere Jagdgenossen, Hermann Jansen und Heinz Grabbe, für das Jagdhronblasen zu begeistern. Man traf sich regelmäßig in der Wohnung Rother und musste dort nach Gehör die einzelnen Jagdleitsignale auswendig pfeifen lernen, bevor sie auf dem Jagdhorn geblasen werden durften.
 
Den ersten öffentlichen Auftritt im Saale Kamp bestritten die Gründungsmitglieder Albert Rother, Hermann Jansen, Heinz Grabbe und Fried von Basum. Von jetzt an ging die Entwicklung stetig voran. Im Jahr 1961 zählte die Gruppe schon zehn aktive Bläser und war bald auch einheitlich gekleidet.
 
Von den Bläsern, die in den Anfangsjahren dazugehörten und lange Jahre aktiv mit geblasen haben, seien hier stellvertretend für viele andere die Namen Paul Jurisch, Alois Wekenborg, Ewald Schwäke, Bernhard Jansen, Rolf Wermes, Paul Thale und Heinz Winkeler genannt.

 

Neben der Jagdmusik mit den kleinen, handlichen Fürst-Pless-Hörnern in B-Stimmung, wird von der Jagdhornbläsergruppe Meppen auch die so genannte "große Jagdmusik" gepflegt.  Diese Musik ist den großen Umschalthörnern in Es / B-Stimmung vorbehalten. Die Parforce-Hörner sind abgewickelt ca. 4,10 m lang. Im Oktober 1979 beschaffte der Hegering 11 unter Vorsitz von Oberforstmeister E. F. Fremer sechs Parforce-Hörner zum Aufbau einer Parforce-Horn-Gruppe. Die musikalische Leitung übernahm der leider schon verstorbene Helmut Dierks. Er hat sich in hervorragender Weise um den Aufbau und die Weiterentwicklung gekümmert. Sein Gemeinschaftssinn, der im wesentlichen das gemeinsame Musizieren trägt, hat die Parforce-Horn-Gruppe geprägt. Auch muss Heinz Grabbe erwähnt werden, der sich von nun an dem Parforce-Horn verschrieb. Das Parforce-Horn-Bläserensemble hat heute 10 Bläserrinnen und Bläser und hat inzwischen einen hohen Leistungsstandard erreicht, wie zahlreiche Einladungen zu Hubertusmessen und Jagdkonzerten beweisen.
 
Im Jahr 1970 gab Albert Rother, fast 70-jährig, die Leitung der Gruppe in jüngere Hände. Als sein bisheriger Stellvertreter übernahm Heinz Grabbe die Gruppe. 1977 übernahm Alois Schneider, 1998 Heinz Albers die musikalische Leitung der Bläsergruppe. Sie haben nicht nur den heutigen hohen Leistungsstandard herbeigeführt, sondern sich auch intensiv um den Nachwuchs gekümmert.
 
Aufgabe der Jagdhornbläsergruppe ist es von jeher gewesen, das jagdliche Brauchtum zu fördern, indem sie bei Gesellschaftsjagden Bläser abstellt, die mit ihren Jagdsignalen den sicheren Jagdablauf gewährleisten sowie bei jagdlichen Veranstaltungen für den notwendigen musikalischen Rahmen sorgen. Der Leistungsstandard wird immer wieder auf Wettbewerben überprüft. Bei dem in Springe durchgeführten Landeswettstreit konnten bisher Hornfesselspangen in Bronze, Silber und Gold errungen werden.
 
Ein Höhepunkt war die Mitwirkung bei der Aufführung von "Hommage à Clemens August", wobei in Zusammenarbeit mit dem Orchester der Musikschule des Emslandes die Jagdsinfonie von Jean-Josepf Mouret (1682 - 1732) mitgestaltet wurde, als Beitrag des Landes Niedersachsen in Bonn anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Grundgesetzes und der Wiederwahl des Bundespräsidenten Richard von Weizäcker im Mai 1989.

 

 

 

 

 

Jagdhornbläsergruppe Meppen  |  info@jbg-meppen.de